Minimalismus, warum?

Ja, warum eigentlich? Und was genau ist Minimalismus? Der Weg dahin ist eigentlich eine Verkettung von Ereignissen. Und die Kette hört noch nicht auf und führt zu weiteren Erkenntissen und persönlichen Einstellugnen. „Minimalismus ist keine Einstellung, sondern ein Werkzeug“, dieser Satz passt sehr gut. Denn Minimalismus ist keine Religion oder nur eine persönliche Einstellung, es dient als Werkzeug um seine eigene persönliche Einstellungen auch umzusetzen.

Angefangen hat die Kette mit einer Empfehlung eines Kameraden bei der Feuerwehr. „Lies dir mal das Buch ‚Simplify your Life‘ durch, das beschreibt sehr gut wie man unbeschwert durch den Tag kommt“. Okay, den Buchtitel habe ich schon einmal gehört und wahrscheinlich habe ich den Einband schon mal gelesen. Aber ich ging der Empfehlung nach, kaufte mir das Buch und fing an zu lesen. Vieles fand ich recht erkenntlich, allerdings konnte ich mich mit dem Großteil des Buches nicht identifizieren.

Durch Zufall stieß ich dadurch aber auf eine Dokumentation über „Minimalismus“. Hier hat kam die erste „Erleuchtung“. Dinge simpel halten, das Leben einfach gestalten, das Tempo raus nehmen. Alles sah so toll und so einfach aus. So minimalistisch eben. Das wollte ich auch. Dort wurde ein Buch vorgeschlagen von zwei Personen, die geanau diese Nachricht verbreiten. Hier kam der zweite Knall.

Unzählige Male habe ich beim lesen genickt und gesagt „genau das, genauso ist es“. Diesen Weg will ich gehen. Nachdem ich das Buch durchgelesen hatte, fühlte ich mich verstanden. Hier wird schnell klar, Minimalismus ist nicht nur sich vom materiellen zu entledigen, sondern es in allen Lebenslagen einzuhalten. Dinge, Job, Beziehungen, Körper, Wachstum, Leidenschaft. Einfach alles. Und so beginnt der Weg…

Das neueste Glied der Kette ging über die Erzeugung von Müll, die ein einzelner produziert. Klar, wer einfach lebt, produziert weniger Abfall und unnütze Dinge werden nicht achtlos entsorgt. Aber auch hier gibt es großen Nachholbedarf, denn die Plastikflut, welche auf der Welt herrscht, ist in allen Medien. So wühle ich mich also mit Vorliebe durch Internet-Blogs, Dokus und Youtube-Clips, um mein eh schon recht grünen Öko-Daumen noch weiter zu vergrößern.

Jede Entscheidung wird vorher hinterfragt, ob sie einen Wert für mein Leben liefert.